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Mit Kinästhetik Infant Handling bekommen Sie ein "Werkzeug" an die Hand, bei der Sie mit gesunden und gehandicapten Kindern über gemeinsame Bewegungen in Kontakt treten und kommunizieren können.

Auf jede Berührung folgt eine Antwort.

Diese bewegungsorientierte Kommunikationsform bietet Ihnen neue Möglichkeiten zur Entwicklungs- und Bindungsförderung von gesunden, kranken und behinderten Kindern.

Im Vordergrund stehen die gemeinsamen Interaktionen mit dem Baby die sich an den Aktivitäten des tgl. Lebens orientieren.

Neben dem Stillen, Körperkontakt durch Tragen und Co Sleeping sowie Elimination Communication (windelfrei/topffit) ist Kinästhetik Infant Handling sehr bindungsfördernd.

Die Fähigkeiten, die ich einem Menschen zutraue, fördere ich auch!

Dies gilt auch im Umgang mit Neugeborenen. Deshalb hat meine Annahme und Erwartung großen Einfluss auf den Umgang mit unserem Kind und seiner Förderung.

Kinder, die nach kinästhetischen Gesichtspunkten bewegt werden, sind in den Wachphasen zufriedener, aufmerksamer und mobiler und haben längere und entspanntere Schlafphasen.

Deshalb ist Kinästhetik ein Konzept, eine bewegungsorientierte Methode, die die Bewegungsfähigkeit und die Körperwahrnehmung fördert und unterstützt.

Durch bewegungsförderndes Handling können wir unserem Kind und dem gehandicapten Kind, welches wir betreuen, helfen, sein Können weiter zu entwickeln und anzuwenden.

Ich vermittle ihm ein Stück Sicherheit, indem es gelernte Erfahrungen weiter erleben und üben kann .

Durch Berührung und Interaktion mit dem Kind fördern wir dessen Wahrnehmung.

Die Kinder werden aufmerksamer, reagieren bewusster, suchen Kontakt und finden sich in ihrer Umwelt besser zurecht.

Gebe ich  dem Kind z.B. die Möglichkeit, sich mit den Füßen aktiv abzustützen, dann kann es sein Becken bewegen, die Bauchmuskulatur einsetzen, es kommt zur Unterstützung und Aktivierung der Darmtätigkeit. Blähungen, Koliken sowie Probleme bei der Stuhlentleerung können somit entgegengewirkt werden.

Auch aktives Drehen des Beckens unterstützt die Darmtätigkeit unserer Kinder.Viele Dreimonatskoliken können so entschieden verbessert werden.

Ziel des Kinästhetik Infant Handling ist es, das Kind dort abzuholen, wo es sich gerade befindet.

Das heißt: an seine bisherigen, bekannten und gewohnten Bewegungsmuster anzuknüpfen und diese zu fördern.

Egal, ob das Kind gesund oder gehandicapt ist.

Wir unterstützen also den Lern- und Entwicklungsprozess des Kindes und orientieren uns an den Fähigkeiten (Ressourcen) des Kindes.

In der Kinderkrankenpflege

bedeutet dies, das ich das gehandicapte bzw. mir anvertraute zu pflegende Kind durch Bewegung aktiv fordern und fördern kann. Das gehandicapte Kind kann durch mich Pflegeperson Positionen erleben und kennenlernen, die es ohne Hilfe alleine nicht erreichen könnte.

Ich bekomme prompt eine Antwort vom Kind, indem es seine Körperspannung erhöht oder vermindert. Dadurch erhalte ich ein zeitnahes Feedback über sein Wohlbefinden. Meine eigenen Sinne werde durch diese Nähe zum Kind sensibilisiert, meine "Kranken"beobachtung geschärft.

Im Umgang mit dem gesunden Säugling/Kind
 
bedeutet dies, dass ich ihm Zeit gebe, sich in seinem natürlichen physiologischen Bewegungsmuster zu entwickeln. Im täglichen pflegerischen Umgang mit dem Kind, fördere ich es dort, wo es meine Hilfe einfordert und notwendig ist. Die Eltern lernen über Bewegung mit ihrem Kind zu kommunizieren. Dies ist vor allem in den ersten Lebensjahren sehr wichtig, wo die Kommunikation über Sprache noch eingeschränkt ist.

Als Eltern,- Still- und Trageberaterin
 
bedeutet dies, dass ich diezu beratenden Eltern für die Bewegungskommunikation mit ihrem Kindsensibilisiere und die Mutter/Vater-Kind Bindung in den Vordergrund stelle.

Deshalb biete ich jeweils getrennte Kurse an.

Einmal für interessierte Eltern, Hebammen, Still- und Trageberaterinnen und Leiterinnen von Eltern-Kind Gruppen.
 
Und einen Kurs für medizinisches Personal, die unmittelbar mit gehandicapten Kindern arbeitet.

Methodik:

In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie diese Form der Entwicklungsförderung des Kindes, durch einzelne Bewegungserfahrung sowie in Partnerarbeit, erlernen können.

Dieses Wissen können Sie anschließend in Ihren Beratungen mit Eltern bzw. Ihren Therapien mit dem gehandicapten Kind sofort anwenden und so u.a. die Mutter/Vater Kind Bindung fördern.

Sie lernen durch Eigenerfahrung, die die eigene Bewegung und die eigene Handlung reflektieren, ihre Aufmerksamkeit auf ihr eigenes Handling zu lenken und zu hinterfragen.